Satzung des Vereins "heartmessage e.V."

 

§ 1 Name, Sitz, Rechtsform, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen "heartmessage e.V."

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Beltheim und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Bad Kreuznach eingetragen. Als Gerichtsstand wird Simmern festgelegt.

(3) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck des Vereins

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der jeweils gültigen Vorschriften der Abgabenordnung über "steuerbegünstigte Zwecke".

(2) Zweck des Vereins ist die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens als auch der Förderung des Umwelt-, Natur- und Tierschutzes.
Der Verein tritt für eine globale Ethik ein - und damit weltweit für mehr Menschlichkeit und Achtsamkeit. Dies dient der Gesundheit und Lebensqualität der Menschen sowie dem nachhaltigen Schutz von Umwelt, Natur und Tier.
Dies soll insbesondere dadurch erreicht werden, dass die Kernbotschaft "Ich bin achtsam mit mir selbst, mit meinen Mitmenschen und mit der gesamten Natur" weltweit kommuniziert, weitergegeben und erinnert wird.

(3) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

  • den Aufbau eines internationalen Netzwerks, das weltweit für mehr Menschlichkeit und Achtsamkeit eintritt. Dies dient als Grundlage für ein zufriedenes, gesundes und sinnerfülltes Leben für alle Menschen, unabhängig von ihrer Religion, Kultur und Herkunft – und dem nachhaltigen Schutz der Natur
  • das Betreiben einer Internetseite / eines Internetportals
  • die Organisation und Förderung von Veranstaltungen, wie Vorträge, Seminare, Schulungen, Diskussionen, Gruppentreffen (regional, national und international)
  • Publikationen und deren Verbreitung
  • Social-Media Aktivitäten: Texte, Audios, Blog-Artikel, Bilder, Videos, Livestream…
  • Presse- / Öffentlichkeitsarbeit
  • Kooperation mit anderen Organisationen zum Zwecke der Zielerreichung
  • und alle weiteren zur Erreichung des Vereinszwecks geeignet erscheinenden Maßnahmen.

Der Verein kann Spendengelder einnehmen und zu satzungsgemäßen Zwecken ausgeben.
Dem Vereinsvermögen wachsen solche Spenden und andere Zuwendungen Dritter unmittelbar zu, die ausdrücklich dazu bestimmt sind.
Der Verein kann Mittel, sofern sie beim Empfänger ausschließlich zu steuerbegünstigten Zwecken verwendet werden, für andere steuerbegünstigte Körperschaften beschaffen und an sie weiterleiten sowie sich an steuerbegünstigten Körperschaften beteiligen oder deren Mitglied werden oder gemeinnützige Stiftungen errichten.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke.

(2) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Anteile am Überschuss und auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd
sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Verein kann an die Mitglieder des Vorstandes und an sonstige gewählte Funktionsträger pauschale Aufwandsentschädigungen und/oder sonstige Vergütungen für ihre Tätigkeit zahlen. Über die Höhe der pauschalen Aufwandsentschädigung und/oder sonstigen Vergütungen beschließt der Vorstand unter Berücksichtigung der Angemessenheit und Verhältnismäßigkeit. Zudem haben die Mitglieder Anspruch auf Ersatz ihrer angemessenen Aufwendungen (bspw. Fahrtkosten, Telefon, Porto etc.). Das Nähere regelt die vom Vorstand zu beschließende Finanzordnung.

 

§ 4 Mitglieder
Die Unterstützung des Vereins kann durch die folgenden Mitgliedsarten erfolgen.

(1) Ordentliche Mitglieder
sind die Gründungsmitglieder sowie Mitglieder, die sich aktiv am Vereinsleben beteiligen. Sie fühlen sich dem Verein und seinen Zielen besonders verbunden. Die ordentliche Mitgliedschaft beginnt durch Erklärung gegenüber dem Verein und Annahme durch den Vorstand.
Ordentliche Mitglieder setzen sich aktiv für die Verwirklichung des Vereinszwecks ein und widmen der Vereinsarbeit monatlich mindestens 4 Stunden.
Die ordentlichen Mitglieder fördern die Ziele und die Arbeit des Vereins durch Kampagnen, Projekte und Öffentlichkeitsarbeit auf lokaler oder fachlicher Ebene.
Sie haben in der Mitgliederversammlung das Anwesenheitsrecht, Stimmrecht und Rederecht. Die ordentlichen Mitglieder sind gehalten, im Verein und außerhalb zur Förderung des Vereinszwecks beizutragen.

 

(2) Fördermitglieder
bekennen sich zum Vereinszweck und leisten einen regelmäßigen (in der Regel finanziellen) Beitrag. Die Fördermitgliedschaft beginnt durch Erklärung gegenüber dem Verein. Fördermitglieder haben das Recht, Vorschläge zu Aktivitäten des Vereins zu machen und Informationen zu erhalten, insbesondere über die Verwendung der Förderbeiträge. Sie erhalten in regelmäßigen Abständen Informationen über die Entwicklung der Vereinsarbeit auf der Internetseite des Vereins. Fördermitglieder haben kein Stimmrecht.

(3) Ehrenmitglieder werden von den Mitgliedern des Vereins nominiert. Der Vorstand entscheidet über die Ehrenmitgliedschaft. Ehrenmitglieder haben kein Stimmrecht.

Mitglieder dürfen nicht im Namen oder mittels des Vereins eigenständig handeln oder operativ tätig werden ohne vorherige Absprache und schriftliche Zustimmung durch den Vereinsvorstand. Eine Haftung des Vereins, ihrer Organe oder Beauftragten ist ausgeschlossen.

§ 5 Erlöschen der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.

(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres (Ende des Geschäftsjahres) erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Jahresende einzuhalten ist.

(3) Ein Mitglied kann durch den Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn das Mitglied

a) ein Mitglied gegen die Satzungsinhalte oder die Ziele und Ideale des Vereins verstößt bzw. zuwiderhandelt;

b) den Verein geschädigt, gegen seine Interessen verstoßen oder sonst das gedeihliche Vereinsleben beeinträchtigt hat;

c) in seiner Person einen sonstigen wichtigen Grund verwirklicht.
Vor Beschlussfassung über die Ausschließung ist dem auszuschließenden Mitglied
Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Ausschließungsbeschluss ist schriftlich zu fassen, zu begründen und dem Mitglied zuzusenden.

 

§ 6 Beiträge

(1) Die Mitglieder haben einen Monats- oder Jahresbeitrag zu leisten, der von der Mitgliederversammlung festzulegen ist. Hierzu kann die Mitgliederversammlung eine Beitragsordnung erlassen.
Der Vorstand kann Ehrenmitglieder und ehrenamtliche Mitglieder von der Beitragspflicht befreien.

(2) Für das Jahr des Vereinsbeitritts ist der volle Jahresbeitrag zu bezahlen. Die Festsetzung der Fälligkeit und Zahlungsweise des Beitrages obliegt dem Vorstand. Der Vorstand kann für einzelne Mitglieder bestimmen, dass der Beitrag in anderer Form als durch Geldzahlung erbracht wird.

(3) Spenden dürfen an keine Gegenleistungen geknüpft sein. Nur Geld- oder Sachzuwendungen als Spenden können steuerlich berücksichtigt werden.

 

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung
sowie ggfs. der Geschäftsführer (falls ein Geschäftsführer bestellt wurde).

 

§ 8 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und dem Kassenwart (der gleichzeitig auch der Stellvertreter sein kann). Jedes Vorstandsmitglied kann den Verein alleine nach außen hin vertreten.

(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstands für die Dauer von fünf Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Er bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstands im Amt. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so können die verbleibenden Vorstandsmitglieder abweichend von der Regelung des § 9 Abs. (2) lit. c) ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen benennen.
Abweichend hiervon beträgt die Amtsdauer der Vorstandsmitglieder, die an der Gründungsversammlung gewählt wurden, in der ersten Amtszeit 6 Jahre. Wiederwahl ist zulässig.

(3) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht
durch die Satzung oder zwingende gesetzliche Vorschriften einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er hat dabei vor allem folgende Aufgaben:
a) Vorbereitung und Durchführung von Fördermaßnahmen für den Verein;
b) Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnungen;
c) Einberufung der Mitgliederversammlung;
d) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
e) Unterrichtung der Mitglieder über die Vereinsangelegenheiten, insbesondere
durch Erstellung eines Jahresberichtes.

(4) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem der Stellvertretenden Vorsitzenden, schriftlich, fernmündlich, oder per E-Mail einzuberufen sind und vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem der Stellvertretenden Vorsitzenden geleitet werden. Eine Mitteilung der Tagesordnung ist nicht erforderlich. Eine Einberufungsfrist von einer Woche ist einzuhalten. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder des Vorstands anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Über die Sitzungen des Vorstands ist ein Protokoll zu führen, in dem die Beschlüsse festgehalten sind und das durch den Sitzungsleiter zu unterschreiben ist. Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der Beschlussfassung auf schriftlichem Wege erklären und die Beschlussfassung einschließlich der Zustimmung zum Verfahren ausreichend dokumentiert werden.

 

§ 9 Geschäftsführer

(1) Der Vorstand bestellt den Geschäftsführer.

(2) Der Geschäftsführer hat die Geschäfte des Vereins entsprechend dieser Satzung sowie den Beschlüssen der Vereinsorgane nach Weisung des Vorstandes unparteiisch zu führen. Er nimmt an den Sitzungen der Vereinsorgane beratend teil.

(3) Befugnisse des Geschäftsführers bedürfen der vertraglichen Regelung durch den Vorstand des Vereins.

(4) Sollte kein Geschäftsführer vom Vorstand bestellt sein, werden die Aufgaben durch den Vorstand im Sinne § 26 BGB übernommen.

 

§ 10 Mitgliederversammlung und -beschlüsse

(1) Versammlungen der stimmberechtigten Mitglieder finden mindestens einmal jährlich statt. Sie sind ferner einzuberufen, wenn es im Interesse des Vereins erforderlich ist oder ein Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich und unter Angabe des Grundes vom Vorstand die Einberufung verlangt. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied des Vereins bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen.

(2) Die Mitgliederversammlung ist für folgende Aufgaben zuständig:
a) Entgegennahme und Genehmigung des Jahresberichts des Vorstands;
b) Entlastung des Vorstands und der Kassenprüfer;
c) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und der Kassenprüfer;
d) Festsetzung der Höhe der Jahresbeiträge, insbesondere des Mindestbeitrages.

(3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand. Die Einberufung muss mindestens zwei Wochen vor dem Tag der Versammlung unter Angabe der Tagesordnung schriftlich oder per E-Mail erfolgen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einberufung folgenden Tag. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn ein Fünftel der Mitglieder unter Angabe der Gründe einen schriftlichen Antrag beim Vorstand stellt.

(4) Längstens bis eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung kann jedes Mitglied beim Vorstand schriftlich die Ergänzung der Tagesordnung um weitere Angelegenheiten, nicht jedoch Satzungsänderungen, beantragen. Die Tagesordnung ist zu Beginn der Mitgliederversammlung durch den Versammlungsleiter entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

(5) Jede ordnungsgemäß geladene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen
Stimmen, soweit durch Gesetz oder diese Satzung keine abweichenden Mehrheiten
vorgeschrieben sind. Enthaltungen werden als nicht erschienene Stimmen gewertet.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. Bei Wahlen
entscheidet bei Stimmengleichheit das Los. Die Abstimmungsart bestimmt der Versammlungsleiter.
Bei Wahlen ist schriftlich und geheim abzustimmen, soweit nicht die
Mitgliederversammlung eine andere Art der Abstimmung beschließt.

(6) Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu errichten, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Zu Beginn jeder Mitgliederversammlung ist ein Protokollführer zu wählen.

(7) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden geleitet, sofern die Mitgliederversammlung nicht mit Mehrheit von drei Vierteln eine andere Person zum Versammlungsleiter wählt.

(8) Die Mitglieder können auch außerhalb von Versammlungen Wahlen durchführen und Beschlüsse per E-Mail fassen, sofern alle Mitglieder diesem Verfahren zustimmen. Eine solche Beschlussfassung kann vom Vorstand initiiert werden, indem alle Mitglieder an ihre jeweils zuletzt angegebene E-Mail-Adresse zur Wahl oder Beschlussfassung innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt dieser E-Mail aufgefordert werden. Über das Ergebnis des E-Mail-Beschluss- oder Wahlverfahrens hat der Vorstand ein Protokoll zu erstellen und allen Mitgliedern per E-Mail innerhalb von 2 Wochen zur Kenntnis zu geben.

 

§ 11 Satzungsänderungen, Vermögensanfall bei Auflösung

(1) Eine geplante Änderung der Satzung muss als Tagesordnungspunkt in der Einladung der Mitgliederversammlung bekannt gemacht werden. Über die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens mit dieser Tagesordnung einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Beschlüsse über Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

(2) Jede Satzungsänderung ist dem zuständigen Finanzamt unter Übersendung der geänderten Satzung anzuzeigen. Satzungsänderungen sollten vor der Beschlussfassung mit dem zuständigen Finanzamt abgestimmt werden.
Änderungen oder Ergänzungen der Satzung, die von der zuständigen Registerbehörde oder vom Finanzamt vorgeschrieben werden, werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung. Sie sind den Mitgliedern spätestens mit der Einladung zur nächsten Mitgliederversammlung mitzuteilen.

 

(3) Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des Zwecks des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an die Stiftung Weltethos, Waldhäuser Straße 23, 72076 Tübingen
oder eine steuerbegünstigte Körperschaft des privaten Rechts. Der Berechtigte hat das ihm anfallende Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne von § 2 Abs. (2) dieser Satzung zu verwenden.

 

Beltheim, 19. Juni 2020

 

 

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